Whisky

Whisky und Whiskey

Ursprünglich schrieb man nur Whiskey, im Laufe der Jahre hat sich für Produkte aus Schottland und Kanada die Schreibweise ohne „e“ eingebürgert, wärend man in Irland und den Vereinigten Staaten Whiskey schreibt.

Als Rohstoffe zur Whiskeyproduktion dienen ausschließlich Getreidesorten: Gerste, Roggen, Mais, Weizen oder Hafer.Die Vielzahl der Whiskeysorten begründet sich darüber, dass die Qualität der Rohstoffe von Land zu Land stark variieren kann und dass sowohl einzelne Getreidesorten als auch eine Mischung aus mehreren Sorten zum Brennen verwendet werden können. Dazu kommt die unterschiedliche Verarbeitung der Rohstoffe, die Verwendung unterschiedlicher Brennanlagen und die Unterschiede in den Herstellungsprozessen, in denen Stärke in Zucker umgewandelt wird.

Schottische Whiskys werden im Allgemeinen zweimal destilliert und müssen drei Jahre in Eichefässern reifen. Irische Whiskeys werden im Allgemeinen dreimal destilliert und müssen ebenfalls drei Jahre in Eichefässern reifen. Amerikanische Straight Whiskeys müssen aus Maische gebildet werden, die aus mindestens 51% eines einzelnen Getreides besteht. Bourbon wird hingegen mit mindestens 51% Mais hergestellt, was zu einer klaren Aufteilung des amerikanischen Marktes geführt hat. Die Bezeichnung “Malt Whisky” ist für Whiskys reserviert, die zu 100% aus gemalzter Gerste gebildet werden. Dieser aufwändige Produktionsprozess hat großen Anteil am guten Ruf des “Malzwhiskys”. Die Verarbeitung hat sich deshalb im Laufe der Jahre kaum verändert.Der traditionelle Malt Whisky wird aus über Torf gedorrter Gerste hergestellt und erhält dadurch seinen typischen Rauchgeschmack.

Amerikanische Whiskys müssen in den frischen Fässern gelagert werden, die aus amerikanischer Eiche hergestellt wurden. Somit ein durch und durch amerikanisches Produkt. Guter Whiskey wird meistens pur oder on the Rocks genossen, aber auch in vielen Cocktails findet der Whiskey Verwendung. Der Bekannteste ist sicherlich der Manhattan. Auch für die Zubereitung von Longdrinks ist Whiskey gut geeignet, allerdings sollte man beim Mischen immer darauf achten, dass man nicht den ganz guten Whiskey benutzt, ein guter Verschnitt tut es für diesen Verwendungszweck allemal und schont auch das Portemonnaie.

Eine Antwort auf „Whisky“

  1. vielleicht sollte man noch erwähnen, das amerikanischer whisky bourbon genannt wird

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