1. – Fruchtshakes und Smoothies

Fruchtshakes und Smoothies

Fünf Portionen Obst und Gemüse soll der Mensch am Tag zu sich nehmen, das ist allgemein bekannt und trotzdem klappt das nicht immer. Im Alltag ist die goldene Regel oft schwer umzusetzen. In der Mittagspause gibt es schnell ein Brötchen vom Bäcker und selbst wenn das Salatblatt darauf frisch ist, reicht das ja noch lange nicht. Praktischerweise gibt es seit einiger Zeit massanhaft Fertigprodukte, die damit werben genau für die richtige Menge Obst am Tag zu sorgen. Leider sind diese Fruchtshakes und Smoothies nicht nur recht teuer, sondern ersetzen auch bei Weitem nicht das frische Obst. Selbermachen ist in jedem Fall günstiger und auch gar nicht so kompliziert wie man manchmal annimmt. Einfach die nötigen Zutaten in den Mixer geben oder mit dem Pürierstab zerkleinern und schon kann losgeschlürft werden. Wer mag und dazu ausgerüstet ist, kann natürlich auch einen elektrischen Entsafter benutzen, dabei entsteht aber meist mehr Abfall und Abwasch, außerdem schmeckt es aus dem Mixer meist genauso gut, wenn nicht besser.

Wichtig zur Zubereitung von Fruchtshakes ist die Qualität des verwendeten Obstes. Möglichst frisch und reif sollten die Früchte sein, damit es auch richtig schmeckt. Wer Früchte nimmt die noch nicht reif genug sind, läuft Gefahr, dass in dem eigentlich geschmeidigen Drink lauter kleine Obststückchen schwimmen und von Geschmeidigkeit nichts zu merken ist. Wenn das Obst allerdings überreif ist, verdirbt man sich den ganzen Geschmack. Leicht angegorene Erdbeeren schmecken nunmal nicht, auch nicht im Smoothie! Bei Beerenfrüchten kann man auch getrost auf Tiefkühlkost zurückgreifen. Frische Beeren müssen wahnsinnig schnell verarbeitet werden, ein kleiner Vorrat im Gefrierschrank kann also nicht schaden, außerdem kühlen die Früchte den Shake gleich gut durch, wenn man sie noch leicht gefroren verwendet.

Zusätzlich süßen sollte man Fruchtshakes natürlich nicht, Zucker ist einfach nicht gesund. Wenn man bei sehr herben Kombinationen mit vielen Zitrusfrüchten aber nicht auf zusätzliche Süße verzichten möchte, sollte man unbedingt Alternativen zum gewöhnlichen weißen Zucker suchen. Brauner Zucker, Agavendicksaft, Birnendicksaft oder guter Honig sind dabei eine gute Wahl. Generell sollte man aber besser reife Früchte verwenden und versuchen auf künstliche Süße zu verzichten.

Fruchtshakes und Smoothies lassen sich auch prima mit ins Büro oder zur Schule nehmen. Morgens alles frisch vorbereiten, ein kleines Glas gleich genießen und den Rest in Flaschen füllen und mitnehmen. Glasflaschen eignen sich meist besser, wer Plastikflaschen benutzt, sollte diese regelmäßig gegen neue austauschen.

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