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Weinbrand

Weinbrand ist eine allgemeine Bezeichnung für gebrannten Wein und zwar Wein aus Weintrauben. Also ist es ein Sammelbegriff für die Produkte Cognac, Brandy, Branntwein und Weinbrand. Die unterschiedlichen Bezeichnungen kommen aufgrund der Herstellungsverfahren und der Herstellungsländer zu Stande.

Deutscher Weinbrand wird nach strengen Regeln gebrannt, er muss einer amtlichen Prüfung unterzogen sein und bekommt eine staatliche Prüfnummer. Die Lagerungszeit beträgt in der Regel sechs bis 12 Monate. Nur Weinbrand der mindestens ein Jahr gelagert wurde, darf die Bezeichnung „alter Weinbrand“ tragen. Der bekannteste deutsche Weinbrand ist der Asbach Uralt.

Cognac, nach der Stadt Cognac in Frankreich benannt, ist ein Weinbrand, der in der Region produziert werden muss, welche die Stadt umgibt. Der zu destillierende Wein muss mindestens zu 90 Prozent aus Ugni-Blanc-, Folle Blanche- oder Colombard-Trauben bestehen. Der Rest des Weins kann aus zehn ausgewählten Traubensorten bestehen, jedoch wird der Großteil des Weins aus Ugni-Blanc-Trauben gewonnen. Er muss zweimal in kupfernen Kesseln destilliert werden und mindestens zwei Jahre in Eichefässern reifen, um sich schließlich zurecht den Titel “Cognac” zu verdienen. Die strengen Auflagen haben diesem typisch französischen Produkt seinen ausgesprochen guten Ruf beschert und helfen ihm, auch in Zukunft eine besondere Stellung einzunehmen. Teurer Cognac wird eher selten in Cocktails verwendet, meist findet sich in Rezepten nur die Bezeichnung Weinbrand. Natürlich kann man dann auch Cognac verwenden. Besonders edle Tropfen sollte allerding besser pur genossen werden.

Der Brand (kurz für Branntwein vom holländischen brandewijn-fire wine) ist eine allgemeine Bezeichnung für destillierten Wein, bestehend aus Äthylalkohol der Konzentration 40-60%. Zusätzlich zum Wein kann diese Spirituose von der Traubenfruchtmasse oder von gegorenem Fruchtsaft gebildet werden. Damit ist der Brandy der einzige Weinbrand, dem noch andere Ausgangsstoffe als Traubenwein zugrunde liegen. Er wird normalerweise als Getränk zum Nachabendessen genossen, kann jedoch auch in Cocktails vermischt werden. Einige Süßspeisen werden ebenfalls durch Zugabe von Brandy verfeinert. Der leicht fruchtige und dennoch herbe Geschmack verleiht jedem Dessert eine besondere Note. Oft trifft man in Cocktailrezepten als Zutat auf Apricot Brandy, damit ist ein Likör aus Aprikosen gemeint, der aber auch Brandy enthält, ebenso wie Cherry Brandy.

Suchbegriffe:

  • cocktail ausgangsstoffe
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